Was ist Private Equity?
Private Equity bedeutet außerbörsliches Beteiligungskapital: Eine Beteiligungsgesellschaft stellt einem Unternehmen Wachstumskapital zur Verfügung und erhält dafür Unternehmensanteile. Ziel des Investors ist es, das Unternehmen über einen Zeitraum von meist vier bis sieben Jahren weiterzuentwickeln und seine Anteile anschließend zu verkaufen (Exit).
Private Equity im Mittelstand ist vor allem dann attraktiv, wenn die klassische Bankfinanzierung nicht ausreicht oder bankübliche Sicherheiten bereits ausgeschöpft sind. Die Nachteile zeigen sich dagegen oft erst, wenn der Investor bereits an Bord ist.
Die Nachteile von Private Equity, die viele erst spät erkennen
- Kontrollverlust: Der Investor sichert sich Mitspracherechte über Beiratssitze, Zustimmungsvorbehalte und Reporting-Pflichten.
- Gewinnbeteiligung: Private Equity kalkuliert beim Exit mit Eigenkapitalrenditen weit über den Kosten klassischen Fremdkapitals.
- Exit-Zwang: Nach dem vereinbarten Zeithorizont steht ein Verkauf im Raum – unabhängig vom Willen des Unternehmers.
- Kultureller Bruch: Besonders in Familienunternehmen verändert ein finanzstrategisch getriebener Investor die Unternehmenskultur spürbar.
Die ABACUS-Alternative: Liquidität ohne Anteile
Wir stellen Ihnen Wachstumskapital in Millionenhöhe bereit – ohne dass Sie auch nur einen einzigen Unternehmensanteil abgeben.
- Vermögenswerte statt Eigenkapital: Wir finanzieren auf Basis vorhandener Vermögenswerte – durch den Ankauf von Forderungen (Factoring) und Sale-and-lease-back für Maschinen und Anlagen.
- Intercompany- und Auslandsforderungen: ABACUS strukturiert als einer der wenigen Anbieter den Ankauf von Intercompany- und Auslandsforderungen – transnational, multinational und ohne generellen Länderausschluss.
- Ergänzung zur Hausbank: Mit eigener BaFin-Lizenz und einer nicht konsolidierungspflichtigen Zweckgesellschaft (SPV) schaffen wir bilanzneutrale Lösungen als Ergänzung zur Hausbank – nicht als Ablösung.
Private Equity und ABACUS im direkten Vergleich
| Kriterium | Private Equity | ABACUS |
|---|---|---|
| Kapitalform | Eigenkapital | Forderungsankauf / Leasing |
| Unternehmensanteile | Abgabe erforderlich | Keine Abgabe |
| Mitspracherecht | Ja (Beirat, Zustimmungsvorbehalte) | Keines |
| Gewinnbeteiligung | Ja, häufig erheblich beim Exit | Keine |
| Kosten | Eigenkapitalrenditeerwartungen über 15–20 % p. a. | ca. 9–10 % p. a. all-in |
| Exit-Zwang | Ja, meist nach 4–7 Jahren | Nein, laufende Partnerschaft |
| Volumen | Millionenbeträge | 1–30 Mio. € p. a., auch darüber |
| Passt für | Verkaufsabsicht in festem Zeithorizont | Unabhängigen Mittelstand |
Für wen ist ABACUS die richtige Wahl?
- Kapitalintensive Produktions- oder Handelsunternehmen aus dem gehobenen deutschsprachigen Mittelstand, üblicherweise mit Jahresumsätzen zwischen 100 und 300 Mio. €
- International ausgerichtet, oft mit Auslandsgesellschaften und Intercompany-Strukturen
- Familien- oder inhabergeführt – und das soll so bleiben
- Finanzierungsbedarf von bis zu 30 Mio. € pro Jahr und darüber hinaus
Wer sein Unternehmen mit klarer Verkaufsabsicht übergeben möchte, für den kann Private Equity das passende Instrument sein. Wer weiter wachsen und dabei Herr im eigenen Haus bleiben will, findet in ABACUS die strukturell passendere Lösung.
Warum ABACUS und nicht ein anderer Anbieter?
- Seit über 10 Jahren erfolgreich am Markt
- Inhabergeführt, unabhängig von Konzerninteressen und ohne starre Prozesse
- Starker institutioneller Rahmen: eigene BaFin-Lizenz, Wirtschaftsprüfung durch RSM Ebner Stolz
- Aufsichtsrat mit ausgewiesener Compliance- und Risikomanagement-Expertise, u. a. die ehemalige Compliance-Chefin von Bosch
- Kooperation statt Konkurrenz zur Hausbank: Ergänzung, keine Ablösung bestehender Finanzierungsstrukturen